Ein großer Schritt zum Klassenerhalt

Das Regionalliga Team des SV 1919 Arolsen holt sich 9 Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. 

Als 5. führte der die 2. Tabellenhälfte an und hatte somit den taktische Nachteil zuerst auf die stärksten 4 Mannschaften zu starten.  

Gleich in der ersten Begegnung des Wettkampftag trafen die Arolser in der Besetzung Marc Siebert, Annika Paul und Martin Lührs auf den direkten Tabellennachbarn RSG Düren. Nach starkem Beginn mit einer 58 Ringe Passe gerieten die Arolser trotz guter Ringzahlen schnell mit 2:4 unter Druck. Im 4. Set hatten beide Team mit 53 von 60 möglichen Ringe ein kleine Durchhänger und teilten sich die Satzpunkte und auch der 5. und entscheidende Satz fand beim 55:55 keine Sieger. Für Düren reichten die beiden Unentschieden um das Match mit 6:4 für sich zu entscheiden. Nicht wieder ein Fehlstart wie im Dezember Wettkamptag spornte die Situation das Arolser Team an. Und die Drei zeigten sich motiviert beim ersten Hessenderby gegen den BSC Laufdorf. Glatt mit 6:0 fertigen die Residenzstädter den ehemaligen Bundesligisten mit starken 57,56 du 58 Ringe Passen ab. Danach kam gleich der Tabellen 2. aus Bürstadt als nächster Gegner. Auch in diesem Match wie bereist gegen Düren ging des SV über die Voll Distanz von 5 Sätzen. 3:5 lag das Trio schon zurück und konnte  dennoch im letzten Satz mit einer Energieleistung und 57:55 Ringen ausgleichen und einen Matchpunkt beim 5:5 sichern. 

Dann der bis dahin ungeschlagene Tabellenführer Sherwood Herne. Wie hochklassig und Eng die Regionalliga ist sah man in diesem Match zwischen 1. und 5. Aroslen ging schnell mit 59 und 58 Ringe Passen 4:0 in Führung und hatte somit 3 Sätze um das Match zu entscheiden. 52 Ringe im Satz 3 reichten schon mal für 1 weiteren Satzpunkt. Blieben noch 2 Möglichkeiten. Die Erste vergaben die Residenzstädter noch mit 55:58 Ringen, aber dann gelang die Überraschung mit 57:51 Ringen holten sich der SV Satz und Match mit 7:3. 

Ein gute Gefühl vor der Pause bereits 5 Matchpunkte auf dem Konto zuhaben mit der Aussicht in der 2. Hälfte gegen die Teams der unteren Tabellenhälfte anzutreten freute sich Coach Petra Heimbeck. 

Und das Gefühl trog nicht. Direkt nach der Pause gewann der SV mit 6:0 gegen Masa BSC Mühlheim. 2 weitere Punkte gegen den Abstieg waren gesichert. Dann gegen Bocholt die Überraschung. Das bis dahin schwach aufgetretene Bocholter Team mobilisierte alle Kräfte und schoss seine beste Serie des Tages gerade gegen den SV 57,56 und 55 Ringe hinterließen konsterniere Arolser beim glatten 0:6. Das folgende letzte Match gegen Barop musste nun unbedingt gewonnen werden um den Abstand nach unten zu Wahren und den nach oben nicht zu groß werden zu lassen. Coach Heimbeck vertraute weiter dem bisher so erfolgreichen Trio und die Drei machte es noch einmal spannend und benötigte wieder die volle Distanz vor dem 5. Satz stand es 5:3 für den SV und ein Punkt war schon einmal sicher. Für Barop ging es schon fast um Sein oder nicht Sein, denn bei einem Verlust des Match würde der Abstand zum SV und dem ersten Nichtabstiegsplatz schon auf 7 Punkte anwachsen. Während Arolsen dem Druck gewachsen war und eine solide 53 errang zeigte Barop Nerven und produzierte gerade einmal 44 Ringe in diesem so entscheidenden Satz. 

Das 7:3 gegen die Dortmunder lässt uns beruhigt in den nächsten Wettkampftag Anfang Februar in Kassel gehen bestätigte Petra Heimbeck die gute Ausgangsposition. Mit 24 Punkte auf dem Konto sin die Arolser Tabellen 5. Nur eine Punkt hinter Laufdorf und 2 hinter Düren den beiden vor Ihnen platzierten Teams. Aber bereits 7 Punkte vor Barop die als 6. von 8 auf dem wahrscheinlich ersten Abstiegsplatz stehen.

https://sv-arolsen.de/wp-content/uploads/2023/01/BogenWK3_Regionalliga-West.pdf

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